|
Geschrieben von keks
|
|
24.02.2006 |
|
Seite 1 von 2 Generatoren dienen der Umwandlung von mechanischer Energie in elektrische Energie. Fast alle Generatoren arbeiten nach dem Rotationsprinzip, ihr Antrieb erfolgt durch eine Drehbewegung. Physikalische Grundlage aller Generatoren ist die elektromagnetische Induktion und das Induktionsgesetz. Zur Induktion einer Spannung in einem Leiter kommt es, wenn der Leiter entweder in einem Magnetfeld bewegt wird oder der Leiter in einem veränderlichen Magnetfeld ruht. | 
|
Innen- und AußenpolgeneratorenInnenpolgeneratoren Bei einemInnenpolgenerator rotiert ein Elektromagnet oder ein Dauermagnet in einem Hohlzylinder, an dessen Innenwänden sich die Induktionsspulen befinden. Der bewegliche Elektromagnet wird als Rotor, die ruhende Spule als Stator bezeichnet. Er muss mit Gleichstromversorgt werden, damit sich in ihm ein zeitlich konstantes Magnetfeld aufbauen kann. Wenn sich die Magnetpole des Rotors an den Spulenwicklungen des Stators vorbeibewegen, induzieren sie in ihnen eine Wechselspannung. Außenpolgeneratoren Bei einem Außenpolgenerator rotieren im zeitlich konstanten Magnetfeld des Stators Induktionsspulen. Zur Felderzeugung muss der Stator an eine Gleichspannungsquelle angeschlossen werden. Während der Drehbewegung ändert sich ständig das Magnetfeld, das die Induktionsspulen durchsetzt. Daher wird in ihnen eine Spannung induziert. Wechsel- und GleichstromgeneratorenWechselstromgeneratoren und Gleichstromgeneratoren Greift man die Spannung an den Enden einer im zeitlich konstanten homogenen Magnetfeld rotierenden Leiterschleife oder Spule direkt ab, so erhält man eine sinusförmige Wechselspannung. Ein solcher Generator wird als Wechselstromgenerator bezeichnet Grundsätzlich eignet sich jeder Wechselstromgenerator auch als Gleichstromgenerator, sofern er mit einer Zusatzeinrichtung ausgestattet ist, die den induzierten Wechselstrom gleichrichtet. Viele Gleichstromgeneratoren sind als Außenpolmaschinen gebaut. Bei ihnen werden die Schleifkontakte zum Abgriff der Spannung aus zwei Halbschalen gebaut. Eine solche Anordnung wird als Kommutator bezeichnet ( abgeleitet vom lateinischen commutare = vertauschen ). Nach einer halben Umdrehung erfolgt dadurch eine Umpolung, sodass der Rotor eine pulsierende Gleichspannung abgibt, die anschließend durch Gleichrichter geglättet werden kann.
|
|
Letzte Aktualisierung ( 03.03.2006 )
|