Wie entsteht ein Permanentmagnet? Ein Magnet besitzt immer dipolare Eigenschaften.
Ein Magnet richtet sich immer in Nord- bzw. Südrichtung aus. Es gibt daher einen Nord– bzw. einen Südpol. Der Nordpol ist meist rot (Nord), der Südpol meist grün (Süd) lackiert. Magnete wirken raumverändernd und erzeugen dementsprechend ein magnetisches Feld. Durch das magnetische Feld werden Kräfte aufeinander ausgeübt. Bei näherer Betrachtung erkennt man, dass die magnetischen Kräfte an den Polen immer am Größten sind. Gleichartige Pole stoßen sich ab, verschiedenartige Pole ziehen sich an.
Ein Magnet wirkt nur Kräfte auf Stoffe, die Eisen, Kobalt und Nickel enthalten (ferromagnetische Stoffe) aus. Aus ferromagnetischen Stoffen stellt man Permanentmagnete her. Doch wie kommt es zur Herstellung solcher Permanentmagnete?Anhand eines Modells atomarer magnetischer Dipole lässt sich die Eigenschaft magnetisch zu werden beschreiben. In diesem Modell sind die ferromagnetischen Stoffe magnetische Dipole. Durch gegenseitige Wirkungen untereinander entstehen Bereiche, in denen die Dipole alle gleich gerichtet sind (Weiss’sche Bezirke). Demzufolge lassen sich diese Bezirke durch einen Magneten ausrichten. Der Körper ist somit selbst zum Magneten geworden (magnetische Influenz). So lässt sich z.B. ein Eisennagel durch immer gleichgerichtetes Bestreichen mit einem Magnetpol magnetisieren. Ein kleiner Wink: Magneten sollten nicht fallen gelassen oder unnötig erhitzt werden, da dies zu einer Entmagnetisierung führen kann, weil die Weiss’schen Bezirke ihre Orientierung verlieren. 
Stabmagnet (mit magnetischem Feld)

Hufeisenmagnet (mit magnetischem Feld)
Quellen: www.schuelerlexikon.de www.jenskleemann.de/wissen/bildung/media/2/24/hufeisenmagnet.png www.jenskleemann.de/wissen/bildung/media/d/d7/stabmagnet.png
Verfasst von: Florian, Timo, Manuel |