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Funktionsweise eines Fernsehers PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Julia_H   
12.10.2005

Liebe Schüler des Physik LKs,

bevor wir mit dem physikalischen Teil beginnen eine kleine Bitte zu eurer eigenen Sicherheit, hört auf eure Eltern und setzt euch nicht zu nah vor den Fernseher,denn dort drinnen geht ganz schön was ab.Die Elektronenkanone schießt wie wild mit Elektronen und wenn ihr die abbekommt "wächst euch ein drittes Hirn" Surprised (Zitat: Herr Gutmann 12.10.'05).Also schön auf eure Eltern hören und brav wegsetzen !!!!

 

Der erste Teil der zur Herstellung eines Bildes notwendig ist, ist die Elektronenkanone, sie besteht aus der Glühkathode, diese erhitzt sich durch einen bestimmten angelegten Strom so stark,dass die Teilchen in Schwingungen versetzt werden und so irgendwann Elektronen aus der Kathode rausfliegen.Diese werden von der gegenüberliegenden Anode angezogen, da so aber nur eine geringe Menge an Elektronen durch das Loch in der Anode fliegen würden und tatsächlich als Strahl auf den Bildschirm träfen, wird der Wehneltzylinder eingebaut. Dieser ist im Prinzip ein Kondensator, dessen Platten beide negativ geladen sind. Die Platten sind oben und unten von der Glühkathode angebracht und halten so die Elektronen in der Mitte. So treffen sie gebündelt in einem Strahl auf die Anode. Auf diese Weise gelangen mehr Elektronen durch die Anode hindurch.Damit der Strahl jedoch noch mehr grbündelt werden kann, befindet sich die Elektrolinse direkt hinter der Anode.Diese ist nur sehr leicht negativ geladen und erfüllt im Prinzip die selbe Funktion wie der Wehneltzylinder.Der Strahl wird so noch mehr gebündelt und erreicht so die nächste Station, die Ablenkeinheiten. Diese sind nichts anderes, als 2 Kondensatoren.Die eine Ablenkeinheit bestimmt die Höhe un Tiefe des Strahls, die andere die Bewegung von links nach rechts.Durch das Aufeinanderwirken der beiden erzeugten Felder ensteht ein neues Feld mit dessen Hilfe der Strahl so abgelenkt wird,dass er exakt auf die richtige Stelle des Bildschirmes trifft. Da der Strahl sich aber in einer Sekunde ca. 50 mal über den Bildschirm bewegt (bei einem Fernsehgerät mit 50 Hertz ist dies der Fall) ändert sich die angelegte Spannung an den 2 Ablenkeinheiten ständig.Ist der Strahl nun abgelenkt und bewegt sich Richtung Mattscheibe passiert er zuvor noch die Lochmake, sie ist leicht positiv geladen um die Elektronen abzuleiten, die ihre Energie schön zur Bilderzeugung auf die Phosphorschickt abgegeben haben. Diese Phosphorschicht liegt hinter der Lochmaske, auf sie müssen die Elektronen treffen damit ein Bild entsteht.In der Phosphorschicht befinden sich die Tripletten.Eine Triplette entspricht einem Bildpunkt und besteht aus den Farben Rot, Blau und Gruen. Je nachdem wie stark diese durch die Elektronen angeregt werden, entesteht so pro Bildpunkt eine Farbe. Alle Tripletten zusammen erzeugen so das Bild, welches wir auf der Mattscheibe sehen.Schaltet man den Fernseher am Ende aus fällt das Bild in sich zusammen, da die Ablenkeinheiten kein Feld mehr erzeugen und somit der Elektronenstrahl in die Mitte des Bildschirms fällt, bis er erlischt.

 

 

 

Letzte Aktualisierung ( 06.11.2005 )
 
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